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Recklinghausen,
den 16. September 2008
Liebe
Mitglieder der NLGR,
mit
dem heutigen Schreiben legen wir Ihnen die Broschüre "Literatur-Veranstaltungen
in Recklinghausen - Herbst/Winter 2008/09" vor. Sie finden
darin Informationen über fünfzig literarische Veranstaltungen
in der Zeit von September 2008 - März 2009. Die Broschüre
wird jährlich herausgegeben von der Neuen Literarischen Gesellschaft
(verantwortlich: Ralf Kropla) und der Stadtbücherei Recklinghausen
(verantwortlich: Hans-Joachim Fingerle). Beiden Herausgebern gilt
unser Dank für ihre Arbeit.
Das
breite Literaturangebot, das in der Broschüre entfaltet wird,
wird sicherlich jedem Literatur-Interessierten mehrere reizvolle
Möglichkeiten aufzeigen. Die Neue Literarische Gesellschaft
ist innerhalb dieses Angebots als Organisator bzw. als Kooperationspartner
mit 15 Veranstaltungen vertreten. Wir setzen einerseits traditionelle
Veranstaltungsformen fort (zwei Autorennächte, Fahrt zur Frankfurter
Buchmesse, "Bücherherbst", Lesung zum "Tag des
Buches"), bieten aber auch Neues an (z.B. eine Lesung aus dem
"Chinesischem Dekameron" oder auch eine Erich-Fried-Matinée).
Zu Ihrer schnellen Orientierung finden hier
eine Auflistung aller Veranstaltungen, für die die NLGR verantwortlich
bzw. mitverantwortlich ist.
Es
liegt bei Ihnen, in welchem Maße Sie das hiermit vorgestellte
literarische Angebot innerhalb der nächsten sieben Monate nutzen
werden. Wir jedenfalls würden uns sehr freuen, Sie bei der
einen oder anderen Veranstaltung persönlich begrüßen
zu dürfen.
Mit
den besten Wünschen für den Bücher-Herbst und -Winter
und freundlichen Grüßen,
Werner
Fondermann
(Vorsitzender der NLGR)
Die
Broschüre "Literatur-Veranstaltungen in Recklinghausen
- Herbst/Winter 2008/2009" erhalten Sie in Recklinghäuser
Buchhandlungen, der Stadtbücherei und bei vielen anderen Institutionen.
Rainer Maria Rilke
HerbsttagHerr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.Befiehl den letzten Früchten
voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.Wer jetzt kein
Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
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